Vier Abstiegskandidaten vor der Brust

11 März 2017
Marcel Schmidts
Für die Fußballer des SV Göppingen geht es in der Oberliga am Sonntag um 16 Uhr zum FC Astoria Walldorf II.
Die Partie bildet den Auftakt zu einer Reihe von Spielen gegen Teams, die in der Tabelle momentan die Abstiegsplätze belegen. Auf Walldorf (15. Platz) folgen der Offenburger FV (16.), der FSV Hollenbach (17.) und der Karlsruher SC II (13.).
Astoria Walldorf, wie der Sportverein vor der Saison in die Oberliga aufgestiegen, hat trotz einer 2:4-Niederlage in Offenburg noch alle Chancen im Abstiegskampf. Der Göppinger Vorsprung von sechs Punkten auf die Gastgeber soll nach dem Willen von Göppingens Trainer Gianni Coveli auch nach der Partie mindestens Bestand haben. „Klar wollen wir nicht ohne Punkt aus Walldorf heimfahren, um Schritt für Schritt unserem großen Ziel näherzukommen“, erklärt Coveli, „aber dafür müssen wir jede Woche aufs Neue unser Limit erreichen.“
Im Heimspiel gegen Sandhausen II war das nicht in allen Bereichen der Fall: „Wir haben vieles gut gemacht, müssen aber vor dem Tor effizienter werden“, stellt der SV-Trainer fest. Zudem ließ sich die zweitbeste Defensive der Liga zu leicht überrumpeln. „Beim ersten Tor haben wir mental abgeschaltet, das war fatal, beim zweiten sind wir in der Vorwärtsbewegung und spielen schlecht auf Abseits“, analysiert Coveli. Hinzu kam ein Gegner, der einen Lauf hat und aus den ersten zwei Chancen zwei Tore machte.
Bei der anschließenden Aufholjagd hatte sich der Sportverein in punkto Einsatzbereitschaft nichts vorzuwerfen. Im Strafraum fehlte allerdings gegen einen gut organisierten Gegner die Durchschlagskraft. „Die Aggressivität im letzten Drittel“ vermisste Coveli zu Anfang, „in der zweiten Halbzeit haben wir dann Lösungsmöglichkeiten gefunden, aber der Abschluss fehlte.“
Umso bitterer wiegt deshalb der Ausfall von Zentrumsstürmer Domenico Botta, der sich bei der Partie in Neckarelz das Kreuzband gerissen hat. „Das tut ex­trem weh, seine Präsenz und Abschlussqualität fehlt uns, aber die Situation müssen wir eben annehmen“, sagt Trainer Coveli kämpferisch. Kevin Dicklhuber hätte die Qualitäten und könnte auf lange Sicht eine offensivere Rolle einnehmen, um das Angriffsspiel vermehrt zu beleben. Er wird aber auch im zen­tralen Mittelfeld gebraucht, denn hier fehlt nun der ebenfalls langzeitverletzte Gent Cerimi, der eine starke Saison als defensiver Abräumer gespielt hat.
  • Autor: Quelle: NWZ online vom 11.03.2017, Autor: Markus Munz

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