Erstes Schaulaufen der Neuzugänge des SV Göppingen

05 Juli 2017
Der Ball rollt wieder beim SV Göppingen.
Trainer Gianni Coveli und seine Spieler haben die Saisonvorbereitung aufgenommen. Sechs von acht Neuen standen bereits auf dem Platz.
Hüpfburg, Torwandschießen, Fußball-Darts-Turnier, Hocketse und als Highlight der Trainingsauftakt: Mit einem großen Rahmenprogramm gab Fußball-Oberligist SV Göppingen den Startschuss für die Vorbereitung auf die nächste Saison. Das Ziel für die neue Spielzeit ist klar: Der Klassenerhalt muss her.
Um nichts anderes geht es auch im zweiten Oberliga-Jahr, schärfte Gianni Coveli gleich die Sinne aller Beteiligten: „Es wird schwerer als letzte Saison. Die Liga ist stärker geworden. Außer Weinheim gibt es kein Team, das wie wir hauptsächlich Talente holte“, verweist der Göppinger Übungsleiter auf die Konkurrenz, die mit namhaften Verpflichtungen aufhorchen ließ. Deshalb gehe der Kampf um den Klassen­erhalt vom ersten Spieltag an los: „Fünf Teams hinter uns zu lassen, ist eine Hausnummer. Wir müssen wieder als Kollektiv funktionieren, nur so können wir uns in der Oberliga behaupten. Wir haben keine Zeit, die jungen Neuzugänge müssen sich entwickeln. Wir müssen sie schnell auf das Oberliga-Niveau heben.“
Von den acht Neuzugängen standen beim Trainingsauftakt sechs auf dem Platz, Pavlos Osipidis (27, zentrales Mittelfeld, FV 09 Nürtingen) und Marc Mägerle (25, Innenverteidigung, CfR Pforzheim) fehlten noch. Von den Fans mit freundlichem Applaus begrüßt wurden Marlon Schnabl (21, offensives Mittelfeld, FV Neuhausen), Nils Staiger (18, linker Verteidiger, VfR Aalen U 19), Alper Arslan (19, Mittelstürmer, Spvgg Greuther Fürth U 19), Ender Özcan (22, rechte Außenbahn, SV Böblingen), Patrick Stöppler (29, Außenbahn, TSGV Waldstetten) sowie Rückkehrer Domenic Brück, der nach einem Jahr beim TSV Weilheim wieder an der Hohenstaufenstraße ist. „Ich fühle mich gleich wieder wie zuhause“, braucht der 28-Jährige keine lange Eingewöhnungszeit.
Wo Coveli den Allrounder eingeplant hat, ist ihm egal: „Hauptsache ich stehe auf dem Platz. Im Sturm aber wahrscheinlich nicht“, fügte er lachend ob seiner geringen Torquote hinzu.
Den acht Zugängen stehen sieben Abgänge gegenüber: Tobias Clauß (Auslandsjahr in den USA), Alessandro Nicastro, Tobias Armbruster (beide TSG Backnang), Manuel Augst, Eric Llanes (beide TSV Bad Boll), Marcel Schmidts (SSV Ulm 1846) und Liridon Elezaj (SG TT Göppingen). In beide Richtungen kündigen sich weitere Veränderungen an, erklärte Coveli, sieht den Verein dabei aber nicht unter Druck. „Die Neuen sind lernwillig und bereit, meine Vorgaben umzusetzen. Ich denke, wir werden ein gutes Team auf den Platz bringen, allerdings mit wenig Erfahrung“, ist der 46-Jährige mit seinem Kader zufrieden.
Neben einem Mittelfeldspieler könnte sich Coveli noch ein Talent für die Defensive sowie einen Akteur für vorne vorstellen. „Dieser sollte schnell sein. Ob er dann Mittelstürmer, im Mittelfeld oder auf Außen zu Hause ist, ist völlig offen. Wir schauen uns den Markt in aller Ruhe an. Das Gesamtpaket muss passen“, sagt Coveli, der für diese Position noch keine konkreten Kandidaten im Kopf hat. Klar ist für den SV-Coach indes: „Der Offensive muss uns sofort weiterhelfen.“
  • Autor: Quelle: NWZ online vom 14.07.2017, Autor: Andreas Böhringer

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