Pokalrunde zwei wartet auf den Sportverein

09 August 2017
Nils Staiger
Nachdem sich der SV Göppingen in der ersten WFV-Pokalrunde beim letztjährigen Landesliga-Siebten Waldstetten mit 1:0 durchgesetzt hat,
gastiert der Oberligist heute um 18 Uhr beim Neunten TSG Hofherrnweiler, wo der ehemalige Oberliga-Fußballer Benjamin Bilger eine junge Mannschaft anleitet, die durch ein 3:0 über den FC Frickenhausen weiterkam.
„Wir werden das eine oder andere testen“, blickt Daniel Budak auf die Begegnung. „Es ist ein Pflichtspiel, das wir gewinnen wollen. Deshalb wird das beste Team auflaufen“, ergänzt der Göppinger Co-Trainer. Die personelle Lage ist äußerst angespannt, mit Max Frölich (23, zuletzt privat verhindert) und Neuzugang Francis Ubabuike (22) gibt es allerdings zwei weitere Alternativen, so dass zumindest vier Feldspieler auf der Reservebank Platz nehmen. „Francis hat noch etwas Rückstand, aber man sieht, dass er Qualität hat. Ich hoffe, er hilft uns in den nächsten Wochen weiter“, sagt Budak über den Neuzugang, der seit 2015 für Oberliga-Konkurrent SSV Reutlingen am Ball war und im abgelaufenen Spieljahr auf 20 Spiele kam. Zuvor lief der antrittsstarke Außenbahnspieler für Verbandsligist VfL Nagold auf.
Weitere Testspieler stellen sich diese Woche im Training vor, eine Verpflichtung scheint nicht ausgeschlossen. In Waldstetten standen mit Iurii Kotiukov (27), Domenic Brück (28), Nils Staiger (18), Pavlos Osipidis (27), Patrick Stöppler (29) und Shaibou Oubeyapwa (24) sechs Neuzugänge in der Startformation, mit Alper Arslan (19) und Ender Özcan (22) wurden zwei weitere eingewechselt. Dementsprechend kann die Findungsphase noch nicht abgeschlossen sein, meint Budak: „Die Automatismen sind natürlich noch nicht bei 100 Prozent. Dazu sind wir im Pokal auf eine motivierte Mannschaft getroffen, das war nicht einfach.“ Erschwerend kommt hinzu, dass auch erfahrene Akteure noch nach ihrer Form suchen. Dies macht es für die Talente komplizierter, sich auf Anhieb in der Oberliga zurechtzufinden, weshalb es dem mannschaftlichen Gebilde insgesamt noch an Stabilität mangelt. „Es wäre für die Jungen leichter, wenn sie in ein Team reinkommen, bei dem es läuft. Aber mit den vielen Ausfällen können wir ihnen nicht die Zeit geben. Sie müssen spielen, ob es läuft oder nicht“, stellt der 33-Jährige fest, der fast sein ganzes Fußballer-Leben bei den Rot-Schwarzen verbracht und so eine Verletzungsmisere noch nicht erlebt hat. „Das ist einfach nur traurig. Wir hatten beim Sportverein schon Kader von 17, 18 Spielern und sind damit durch die Saison gekommen. Leider können wir nichts ändern, sondern müssen da durch.“ Nach dem Pokalspiel gilt die Konzentration dem Oberliga-Auftakt am Samstag, wenn der SV Spielberg an der Hohenstaufenstraße gastiert.
Vergangene Saison setzte es ein 0:2, in Spielberg revanchierte sich der SV mit einem 4:2-Sieg. Die Coveli-Elf wird am morgigen Donnerstag das Abschlusstraining absolvieren, im Anschluss findet die obligatorische Teambesprechung und Video-Analyse statt.

Info Es besteht Mitfahrgelegenheit für die Fans, Abfahrt 15.15 Uhr am Stadion.
  • Autor: Quelle: NWZ online vom 09.08.2017, Autor: Andreas Böhringer

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