Oubeyapwa weist den Weg: SV mit 3:0

30 Oktober 2017
Shaibou Oubeyapwa
Der SV Göppingen zeigt in seinem Oberliga-Gastspiel eine konzentrierte Vorstellung und feiert einen völlig verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg bei der TSG Weinheim.

Manche der unter „Pflichtsieg“ rubrizierten Begegnungen gestalten sich kompliziert, wenn eine Mannschaft die Aufgabe auf die leichte Schulter nimmt. Der Göppinger Sportverein ließ beim Schlusslicht keinen Schlendrian aufkommen und zeigte von Beginn an, wer den Platz als Sieger verlassen wird. „Wir waren hochkonzentriert“, lobte SV-Spielleiter Ingolf Miede die Einstellung seiner Spieler.
Weinheim zog sich in die eigene Hälfte zurück und überließ den Rot-Schwarzen komplett die Initiative. Auf dem schnellen Kunstrasen liefen viele Angriffe über Mittelstürmer Domenico Botta, der die Bälle geschickt festmachte und weiterleitete. „Wir hatten alles im Griff“, beschreibt Miede das Spiel seines Teams, das durch Ubabuike (5.) und Dicklhuber (10.) zu ersten Abschlüssen kam. Die letzten Pässe im Strafraum fehlten zunächst, das klappte in Minute 29 viel besser. Nach einem Weinheimer Fehlpass schnappte sich Shaibou Oubeyapwa an der Mittellinie den Ball, überlief die komplette Hintermannschaft inklusive Torhüter und schob ins leere Tor ein. Der Stürmer legte in der 40. Minute nach, als er vom rechten Flügel nach innen zog und mit dem linken Fuß das Leder in die linke obere Torecke schlenzte. Das kam für Miede schon der Entscheidung gleich, der Spielleiter war sicher: „Weinheim hatte keine Torchance, hier brennt nichts an.“
Er behielt Recht, auch nach dem Wechsel blieben die Gäste spielbestimmend, hatten deutlich mehr Ballbesitz und mehrere gute Torchancen. Der beste Weinheimer, TSG-Keeper Levent Cetin, zeigte gegen Kadrija (50.), Oubeyapwa (59.), Özcan (85.) sowie Mägerle und Staiger (beide 90.+1.) grandiose Reflexe. Allein beim Dicklhuber-Elfmeter nach Foul an Oubeyapwa war Cetin machtlos.
Auf der Gegenseite war Kevin Rombach bei der einzigen TSG-Chance auf seinem Posten (75.). Neben Oubeyapwa („Er hatte einen Sahnetag erwischt“) hob Miede die Leistung der Innenverteidiger hervor: Stierle und Mä­gerle „waren eine Bank“. Nach zehn Punkten aus den vergangenen vier überzeugenden Partien hat der Sportverein den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt und blickt zuversichtlich dem Heimspiel gegen Meister­schaftsanwärter Bahlinger SC entgegen.

TSG Weinheim: Cetin – Königsmann, Bunjaku, Köse (46. Yahaya), Goudar (72. Niklas Schneider), Tesfagaber, Meis (72. Güder), Yannick Schneider, Engel, Glässer, Roumeliotis (46. Friedrich).
1. Göppinger SV: Rombach – Staiger, Stierle, Mägerle, Osipidis, Dicklhuber (81. Stöppler), Brück, Ubabuike (67. Özcan), Kadrija, Oubeyapwa (72. Kotiukov), Botta (67. Ziesche).
Tore: 0:1, 0:2 Oubeyapwa (29., 40.), 0:3 Dicklhuber (71., Foulelfmeter).
SR: Eckermann (Waiblingen).
Zuschauer: 150.
  • Autor: Quelle: NWZ online vom 30.10.17 Autor: Andreas Böhringer

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