SV will das Hoch konservieren

03 November 2017
„Es scheint so“, sagt Co-Trainer Daniel Budak vom SV Göppingen auf die Frage, ob es in dieser Runde keine Übermannschaft gibt, die die Liga in ähnlicher Weise dominiert wie der SC Freiburg II in der Saison 2016/17. Neckarsulm und Balingen (je 27 Punkte), Villingen (26), Nöttingen (25) und Bahlingen (24) liegen in Schlagdistanz. Selbst Oberachern, Freiberg (je 22), Bissingen (21) und der Neunte Ravensburg (20) sind im Dunstkreis der Tabellenspitze. „Jeder hat seine Schwächephase, deshalb wird es spannend sein bis zum Ende. Keine Mannschaft wird vorneweg spazieren“, sieht Budak ein offenes Titelrennen.
Die Tabellensituation an der Spitze dokumentiert die Ausgeglichenheit, die bis dato die Oberliga prägt und kürzlich zu vier Trainerwechseln führte. Nicht mehr im Amt sind Adis Herceg (CfR Pforzheim), Jochen Class (SSV Reutlingen), Peter Hogen (SV Spielberg) sowie Wolfram Eitel (FV Ravensburg), der am Dienstag seinen Rücktritt erklärte. Bei allen Klubs hinken die Resultate den Erwartungen hinterher, wie Budak bestätigt: „Der Hauptgrund ist sicherlich, dass man sich mehr erhoffte. Die Erwartungshaltung ist groß und es wurden Konsequenzen gezogen.“ Nach der Vorrunde 2016/17 vollzog auch der Bahlinger SC, morgen Gast in Göppingen, einen Trainerwechsel – allerdings ungewollt, denn nach nur einem halben Jahr zog der Ex-Schalke-Profi Zlatan Bajramovic weiter und wurde Co-Trainer beim damaligen Zweitligisten Karlsruher SC. Seitdem steht mit Alfons Higl (2007 Co-Trainer von Armin Veh in der Meistersaison des VfB Stuttgart) ein erneut prominenter Übungsleiter an der Seitenlinie. „Bahlingen ist ein sehr gutes Team, aber wir müssen uns nicht verstecken“, sieht der 33-Jährige einen Vergleich auf Augenhöhe.
Seine Elf ist momentan gut in Form, sammelte zehn Zähler aus vier Partien und steht mit 18 Punkten im Klassement gut da. Zusätzlich sind mit Marc Mägerle und Domenico Botta zwei Stammspieler nach ihren Verletzungen zurück, so dass Budak und Chef Gianni Coveli wieder mehr Auswahlmöglichkeiten haben. So konnte beim 3:0 in Weinheim das Fehlen von Chris Loser und Patrick Schwarz durch die ins Team gerückten Nils Staiger und Nebih Kadrija aufgefangen werden. „Wir erhoffen uns eine sorgenfreie Saison. Wenn wir alle Akteure beisammen haben, müsste es für das gesicherte Mittelfeld reichen“, sieht Budak das Team auf einem guten Weg, von dem man kurz abgekommen waren. „Wir sind gut in die Saison gekommen“, rekapituliert der frühere SV-Kapitän, „dann haben Kleinigkeiten gefehlt und wir gerieten in eine Ergebniskrise, obwohl wir nicht schlecht spielten. Dann hat unser Selbstvertrauen gelitten, wodurch die Leistungen nicht mehr passten und wir eine schlechte Phase hatten.“ Während der Erfolgsserie zuletzt war die defensive Stabilität der Schlüssel zum Erfolg und es gab nur drei Gegentore in vier Partien, zweimal hielt Torhüter Rombach seinen Kasten sauber. Abwehrarbeit ist Sache aller elf Akteure und dies gelang wieder hervorragend: „Als Mannschaft funktionieren wir“, sagt Daniel Budak und stellt heraus, dass seine Schützlinge alles tun, damit das Hoch anhält: „Wir arbeiten hart. Auch da wir nicht die Einzelspieler haben wie andere Vereine. Wir müssen es im Kollektiv richten.“ 
  • Autor: Quelle: NWZ online vom 03.11.17 Autor: Andreas Böhringer

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