Gerechtes Remis

Dienstag, den 11.03.14
Autor: Markus Munz

Ohne Tore endete das Derby der Fußball-Verbandsliga zwischen Normannia Gmünd und dem Göppinger Sportverein. Die vorhandenen Chancen zum Sieg ließ der Sportverein ungenutzt.

„Am Ende muss man sagen, dass es ein gerechtes Ergebnis ist, aber wir hatten uns hier natürlich mehr vorgenommen, gerade nach dem Bissinger Unentschieden gegen Neckarrems", kommentierte SV-Kapitän Chris Loser das torlose Remis bei Normannia Gmünd. Bei einem Sieg hätte der Sportverein mit dem Tabellenzweiten FSV Bissingen nach Punkten gleichziehen können. Die Chancen dazu waren im ersten Durchgang vorhanden, blieben aber ungenutzt. Loser selbst scheiterte mit einem Freistoß und einer Eins-gegen-eins-Situation an Gmünds Torhüter Konstantin Kühnle. Lars Ruckh verfehlte per Kopf zwei Mal knapp das Ziel, ein Kopfball von Paulo de Souza landete an der Unterkante der Latte. „Ich bin sicher, dass wir das Spiel gewonnen hätten, wenn wir in Führung gehen", erklärte Loser, „letztlich hat die Normannia mit der Entscheidung, hier heute auf Rasen zu spielen, alles richtig gemacht." Auf dem holprigen Untergrund blieb das spielerische Moment auf der Strecke, dies spielte den abstiegsbedrohten Gmündern vor 550 Zuschauern in die Karten. Normannia-Trainer Patrick Widmann hatte „ein hart umkämpftes Spiel" gesehen, in dem sich „beide Teams weitgehend neutralisiert haben. Ein Tor hätte deshalb nur nach einem individuellen Fehler oder einer herausragenden Einzelaktion fallen können. Das war nicht der Fall, insofern war es ein gerechtes 0:0."
Auch Göppingens Trainer Norbert Stippel konnte mit der Punkteteilung zum Auftakt leben, „aber natürlich hatte ich mir hier im Vorfeld drei Punkte erhofft. In der ersten Halbzeit hatten wir ein klares Chancenplus und hätten führen müssen, haben aber leider keine davon genutzt." Nach 45 Minuten war das 0:0 aus Göppinger Sicht deshalb zu wenig, nach 90 Minuten ging es in Ordnung, denn die kampfstarke Normannia bekam im Lauf des Spiels vorübergehend sogar Oberwasser. Zufrieden sein konnte Stippel, der auf Oliver Stierle verzichten musste, mit der Defensivleistung seiner Mannschaft. Den Platz von Fabian Ammon, der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, übernahm Tobias Müller neben dem starken Paulo de Souza in der Innenverteidigung. Winter-Neuzugang Burhan Degirmenci blieb neunzig Minuten auf der Bank. In der Startelf stand dagegen Patrick Warth und wurde damit für seine gute Vorbereitung belohnt. Nach ordentlichem Beginn gelang ihm jedoch genau wie seinen Mitspielern nicht mehr allzu viel und Warth wurde nach 64 Minuten ausgewechselt. Der Ex-Göppinger Serkan Özgür stand bei der Normannia wegen Problemen mit der Spielberechtigung nicht im Kader.

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