Sportverein braucht 45 Minuten Anlauf

26 Februar 2018
Patrick Schwarz
Oubeyapwa, Özcan, Ziesche, Renner, Loser, Cerimi, Houssou, Stai­ger:
Was wie eine mögliche Start­aufstellung klingt, waren die Alternativen, die Gianni Coveli im Duell beim SV Sandhausen II auf der Ersatzbank zur Verfügung standen. Der SV-Übungsleiter entschied sich im ersten Spiel des Jahres für eine 4-4-2-Formation. Vor Torhüter Rombach verteidigten Osipids, Mägerle, Stierle und Kotiukov, der nach einer überzeugenden Vorbereitung Staiger von der Linksverteidiger-Position verdrängte. In der Zentrale agierte das gewohnte Duo Brück-Schwarz, links Ubabuike und rechts Kadrija, der den Vorzug vor Oubeyapwa und Renner erhielt.
Im Sturm agierten Botta und Dicklhuber, der sich allerdings oftmals weit zurück ins Mittelfeld fallen ließ, was Coveli während der Begegnung auch lautstark bemängelte. „In der ersten Hälfte haben wir die Bälle zu tief geholt, die Wege nach vorne waren deshalb zu weit“, kommentierte er die unzureichenden Offensivbemühungen seiner Schützlinge. Die Rot-Schwarzen verzeichneten gegen passive Gastgeber ein deutliches Ballbesitz-Plus, fingen damit aber aus besagten Gründen nichts an. „Sandhausen hat nur auf Fehler gelauert, aber das konnten wir unterbinden“, lobte Coveli das Rückzugsverhalten seiner Elf, die außer einer Halbchance von Mirco Born (35.) nichts zuließ. Auf der Gegenseite bot sich Francis Ubabuike nach dem ersten gelungenen Spielzug eine Gelegenheit, doch seinen Versuch aus acht Metern blockte ein Abwehrspieler (37.).
Nach schwachen 45 Minuten stand folgerichtig ein torloses Remis, doch nach dem Seitenwechsel griffen Covelis Umstellungen. Beide Positionen im Sturmzentrum waren fortan besetzt und die Gäste verlagerten das Spielgeschehen insgesamt weiter nach vorne. „Wir sind dann besser in den Torraum gekommen, das haben die Jungs gut umgesetzt“, freute sich Coveli über die Leistungssteigerung seiner Mannschaft, die schließlich in Führung ging. Nach einer Botta-Kopfballverlängerung nutzte Nebih Kadrija die erste zwingende Torchance und traf aus 14 Metern per Flachschuss (56.). Dieser Treffer änderte die Dynamik der Partie, denn nun mussten die Hausherren mehr für die Offensive tun: „Das hat uns Räume geöffnet, die wir gut ausgenutzt haben“, sagte ein zufriedener SV-Coach, der nach einer Dicklhuber-Ecke das 0:2 durch Innenverteidiger Marc Mägerle bejubeln durfte (73.). Göppingens Bester krönte seine überragende Defensiv-Leistung mit dem vorentscheidenden Treffer. Den Schlusspunkt setzte Patrick Schwarz, der nach Doppelpass mit Domenic Brück aus 15 Metern überlegt ins rechte untere Eck einschoss (81.). „Der Auftakt ist gelungen und der Sieg war deshalb verdient, weil wir das aktivere Team waren und mehr für das Spiel getan haben“, zog Coveli ein positives Fazit der 90 Minuten.

SV Sandhausen: Wulle – Sheron, Stadler, Stellwagen, Marius Schilling (84. Strohmeier), Maximilian Schilling, Born, Herrmann, Glückschalt (68. Glückschalt), Hauk, Vochatzer (61. Graidia).
1. Göppinger SV: Rombach – Kotiukov, Stierle, Mägerle, Osipidis, Ubabuike (68. Cerimi), Brück, Schwarz, Kadrija (80. Renner), Dicklhuber (85. Oubeyapwa), Botta (85. Özcan).

Tore: 0:1 Kadrija (56.), 0:2 Mägerle (73.), 0:3 Schwarz (81.).

SR: Michael Kimmeyer (Karlsruhe).

Zuschauer: 100.
  • Autor: Quelle SWP online vom 26.02.18 Autor: Andreas Böhringer

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