Effizienz und Glück fehlen

14 Mai 2018
Im vorletzten Heimspiel kassierte der Göppinger Sportverein mit dem 1:2 (0:0) gegen den FV Ravensburg die zweite Heimniederlage der Saison.
Zuvor hatten die Göppinger nur im September gegen Freiberg auf eigenem Platz verloren. Dem FV Ravensburg genügten zwei Standardsituationen und eine stabile Grundordnung, um die drei Punkte mitzunehmen.
„Wir wussten, dass Ravensburg eine Mannschaft ist, die über 90 Minuten sehr gut steht und wenig zulässt“, erklärte Maximilian Ziesche, der im Sturm neben Domenico Botta wieder eine Chance von Beginn an erhalten hatte. Er setzte sich dabei ebenso selten in Szene wie die meisten seiner Teamkollegen. Das Glück sei nicht auf Göppinger Seite gewesen, fand Ziesche, aber um an diesem Tag etwas Zählbares zu holen, „hätten wir in den wenigen Aktionen, die wir bekommen haben, mehr Effektivität gebraucht“.
Speziell in der ersten halben Stunde lief bei den Gastgebern nach vorne wenig zusammen. Kevin Rombach gegen Felix Schäch (14.) und das Lattenkreuz bei einem Freistoß von Burhan Soyudogru (15.) bewahrten den Sportverein vor einem Rückstand. Nebih Kadrija hatte Pech, als er sich im Strafraum durchsetzte, aber nur den Pfosten traf (35.).
Die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen, die im Rahmen einer Marketingaktion die ersten 45 Minuten den Fußballern zuschauten, hatten sich den falschen Durchgang ausgesucht. Tore gab es erst nach dem Seitenwechsel, und zwar drei binnen sieben Minuten. Nach einer ungeschickten Abwehr bei einer Standardsituation fiel der Ball Felix Hörger vor die Füße, der aus fünf Metern die Gästeführung erzielte. Der Ausgleich gelang dem fleißigen Iurii Kotiukov, der von seiner linken Seite in die Mitte zog und mit einem präzisen Flachschuss traf. Doch Jascha Fiesel überlistete Rombach mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:2. „Das waren zwei sehr ärgerliche Gegentore“, haderte Trainer Gianni Coveli und lobte gleichzeitig die Ravensburger Qualität, über Standards zum Erfolg zu kommen, wenn aus dem Spiel heraus nicht viel läuft. Bei seiner Mannschaft dagegen vermisste er „Effizienz und das letzte Quäntchen Glück“. Ein Kopfball des eingewechselten Francis Ubabuike sprang in der 83. Minute von der Unterkante der Latte wieder ins Feld zurück.
Doch das ganz große Aufbäumen blieb beim Sportverein aus, obwohl Coveli, dem Oliver Stierle (Rücken) und Patrick Schwarz (krank) fehlten, etatmäßige Kräfte aufs Feld schickte. „Ich denke, es ist ein verdienter Sieg, weil wir vor allem in der ersten Hälfte klar überlegen waren und insgesamt viele gute Möglichkeiten hatten“, erklärte Ravensburgs Spielertrainer Steffen Wohlfarth.

1. Göppinger SV: Rombach – Kotiukov, Staiger, Houssou, Osipidis, Özcan (61. Renner), Brück, Cerimi (61. Dicklhuber), Kadrija (68. Ubabuike), Ziesche (61. Petruso), Botta.

FV Ravensburg: Mesic – Fiesel, Gbadamassi, Mähr, Boneberger (68. Henning), Schäch, Fetscher (61. Chrobok), Hörger, Hörtkorn (84. Wohlfarth), Broniszewski, Soyudogru (61. Reiner).

SR: Daniel Leyhr (Reutlingen).

Tore: 0:1 Hörger (52.), 1:1 Kotiukov (56.), 1:2 Fiesel (59.).

Zuschauer: 350.
  • Autor: Quelle: swp online vom 14.05.18 Autor: Markus Munz

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