50 Punkte-Marke noch das Ziel des SV

26 Mai 2018
Der Göppinger Sportverein beschließt eine insgesamt gelungene Oberliga-Saison mit dem Duell gegen Astoria Walldorf II. Anpfiff an der Hohenstaufenstraße ist am Samstag um 15.30 Uhr.

„Mit der Saison können wir recht zufrieden sein“, zieht Uwe Bauer vor dem letzten Auftritt Bilanz. „Es waren zwar auch enttäuschende Spiele dabei und es gab unnötige Niederlagen, aber trotzdem war die Saison positiv“, führt der Teammanager des Göppinger Sportvereins weiter aus. Das Abschneiden (im Moment Tabellenplatz neun, 48 Punkte und 66:56 Tore) im Tableau ähnelt jenem aus dem Aufstiegsjahr 2016/17 (Rang sieben, 50 Punkte und 43:35 Tore), wobei insbesondere das Torverhältnis die offensivere Ausrichtung dokumentiert. Die Truppe von Gianni Coveli hat unverkennbare spielerische Fortschritte gemacht, einige spektakuläre Partien abgeliefert und muss sich vor keinem Kontrahenten verstecken.
Seitdem der Klassenerhalt vor einigen Wochen feststand, ließen Resultate und Leistungen teils zu wünschen übrig, hat Bauer beobachtet, für den die Rotation mit ein Grund dafür ist: „Mit den vielen Wechseln hängt es vielleicht zusammen. Aber es war richtig, den Spielern, die hinten dran waren, eine Chance zu geben.“ Obwohl bis auf den frisch vermählten Kapitän Oliver Stierle in Bissingen die vermeintlich beste Elf auflief, gingen die Rot-Schwarzen sang- und klanglos unter. „Das 5:1 war eine richtige Klatsche. Auch wenn es um nichts mehr ging, müssen wir uns von einer besseren Seite präsentieren. Der Unmut der Fans ist verständlich, wobei auch bei Gianni und den Verantwortlichen der Unmut groß war“, so der VfB-Fan, der am Samstag Wiedergutmachung erwartet: „Ganz klar, das Team muss ein komplett anderes Gesicht zeigen. Ich bin sicher, die Mannschaft bekommt diese Woche von Gianni einiges zu hören. Es ist das letzte Heimspiel gegen einen Absteiger, da müssen wir gewinnen. Dann hätten wir auch wieder die 50-Punkte-Marke geknackt.“
Kommende Saison will sich der Traditionsklub laut Bauer kontinuierlich weiterentwickeln. „Wir wollen so schnell wie möglich von den Abstiegsrängen weg kommen, das ist die oberste Priorität. Sport, Umfeld, Stadion: wir wollen in allen Bereichen wieder einen Schritt weiter kommen. Außerdem hoffen wir auf einen nochmals besseren Zuschauerzuspruch“, erklärt der 58-Jährige, der sich auf eine noch attraktivere Spielklasse mit den Stuttgarter Kickers freut und Normannia Gmünd die Daumen im Aufstiegsrennen drückt: „Das wäre ein richtig schönes Derby.“ Personell gibt es keine größeren Veränderungen im Kader, „die offenen Fragen werden zeitnah geklärt“. Shaibou Oubeyapwa und Francis Ubabuike sollen sich bald entscheiden, die Tendenz bei den Publikumslieblingen scheint in Richtung Wechsel zu gehen. Sollten die Flügelflitzer ihre Zelte an der Hohenstaufenstraße wirklich abbrechen, „müssen wir beide adäquat ersetzen“, meint Bauer und stellt klar, dass nach gestandenen Akteuren Ausschau gehalten wird: „Es werden nur wenige Neuzugänge kommen, aber die müssen uns verstärken.“ Der SV-Teammanager sieht darüber hinaus in der Innenverteidigung („In Bissingen hat man wieder gesehen, dass wir Oli Stierle kaum ersetzen können“) und im Sturm aktuell den größten Handlungsbedarf.
  • Autor: Quelle: swp online vom 25.05.18 Autor: Andreas Böhringer

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