Sportverein muss diesmal gratulieren

08 September 2019
Das Oberliga-Spitzenspiel begann ohne großes Abtasten, die Gastgeber setzten in ihrem 4-3-3-System den Sportverein sofort unter Dauerdruck.
Schon in der 3. Minute konnten die Göppinger froh sein, nicht in Rückstand zu liegen. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf musste Chris Loser beim Versuch von Nico Blank auf der Linie retten. Der Sportverein antwortete nach Dicklhuber-Flanke mit einem Kopfball durch Marcel Avdic, der von Trainer Gianni Coveli als zentrale Spitze aufgeboten war. Danach ging es weiter nur in Richtung Göppinger Tor. „Die Kickers kamen überfallartig, wir hatten anfangs große Probleme mit den Chipbällen hinter die Abwehr“, erklärte Coveli. In der 10. Minute hatten die Kickers-Anhänger erneut den Torschrei auf den Lippen, doch Cristian Giles Sanchez schoss aus zentraler Position kläglich über das Tor von Kevin Rombach. Erst nach einer Viertelstunde konnte der Sportverein das Geschehen beruhigen und selbst Angriffe aufbauen. Bis zur Halbzeit sprang aber auf beiden Seiten kaum Nennenswertes mehr heraus. In der 38. Minute musste Michael Renner mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden, Coveli brachte Domenic Brück für die Mittelfeldzentrale und beorderte Dicklhuber in die Angriffsreihe.
Den zweiten Durchgang eröffnete Malte Moos für die Kickers. Der fleißige Rechtsverteidiger zog in der 52. Minute nach innen und zwang Rombach zur Parade. Die Führung für die Kickers fiel zu diesem Zeitpunkt trotzdem überraschend und in der Entstehung aus Göppinger Sicht äußerst unglücklich. „Bis dahin gab es nicht viele Möglichkeiten und das 1:0 war nicht einmal eine Torchance“, haderte Coveli. Torhüter Rombach ließ einen an sich harmlosen Schussversuch von Mijo Tunjic durch die Finger rutschen, der Ball trudelte über die Linie (58.). „Wie der Ball heute reingegangen ist, war glücklich. Aber wir wussten, dass es bei der Anzahl der Torchancen und der Qualität unseres Offensivspiels nur eine Frage der Zeit sein wird, dass wir belohnt werden“, erklärte Kickers-Trainer Ramon Gehrmann. Coveli wechselte nach dem Rückstand frisches Offensivpersonal ein, doch Kickers-Torhüter Tobias Trautner erlebte letztlich einen beschäftigungslosen Nachmittag. Aufregung gab es nur noch in der 79. Minute, als Tomislav Ivezic nach einer Ecke beim Abschluss zu Fall gebracht wurde. „Da hat der Schiedsrichter, ähnlich wie bei unserem Spiel im letzten Jahr hier, leider nicht den Mut gehabt, Elfmeter zu geben“, ärgerte sich Coveli. Für die Kickers machte Marvin Weiss mit einem Aufsetzer nach Flanke von der rechten Seite den Deckel drauf (86.). „Das zweite Tor haken wir ab. Der Sieg für die Kickers ist auf Grund ihrer bärenstarken Anfangsphase verdient, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren“, gratulierte Coveli, „wir haben hier ein tolles Erlebnis gehabt, für uns geht die Welt nicht unter“.

Stuttgarter Kickers: Trautner – Moos (90. Niedermann), Auracher, Feisthammel, Kammerbauer, Blank, Kling, Weiss, Klauß 869. Lulic), Tunjic (88. Miftari), Giles Sanchez (80. Braun).

Göppinger SV: Rombach – Osipidis, Ivezic, Maglica, Stierle, Loser (80. Ziesche), Schwarz, Dicklhuber, Renner (42. Brück), Avdic (71. Rösch), Fassbender (66. Serour).

SR: Jonas Brombacher (Kandern).

Tore: 1:0 Tunjic (58.), 2:0 Weiss (86.).

Zuschauer: 3080.
  • Autor: Quelle: swp vom 09.09.2019, Autor: Markus Munz

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