SV ringt TSG nieder

04 Oktober 2019
Keine Verletzten Akteure, eine Runde weiter und das ohne Verlängerung:
das Achtelfinale im WFV-Pokal war für den Göppinger Sportverein insgesamt eine erfolgreiche Sache, einen Schönheitspreis gab es bei Verbandsligist TSG Hofherrnweiler-Unterrombach allerdings nicht zu gewinnen, denn spielerisch war auf dem engen Rasenplatz nicht viel möglich. „Ein Kampfspiel war zu erwarten und so ist es auch gekommen“, kommentierte Tobias Clauß das Geschehen. Der Göppinger Langzeitverletzte sah eine SV-Mannschaft, in der es wieder zahlreiche Umstellungen gab. Mit Ivezic, Schwarz, Osipidis und Loser waren nur vier Spieler in der Startformation, die bei der 1:3-Niederlage gegen Linx auf dem Platz standen.
In der 3-5-2-Formation von Übungsleiter Gianni Coveli dominierten die eher defensiv orientierten und kampfstarken Spielertypen, die beiden Stürmer Lukas Rösch und Gentian Lekaj waren sichtlich bemüht, hatten aber einen schweren Stand. Der Oberliga-Spitzenreiter verzeichnete zwar ein Ballbesitzplus, konstruktive Angriffe gab es allerdings keine - zu eng waren die Räume in der Zentrale und auch auf den Flügeln gab es kein Durchkommen, vertikales Spiel war nahezu unmöglich. Während Göppingen zu keiner Möglichkeit kam, hatten die Gastgeber durch Jeton Avduli (22.) und Jonathan Sedlmayer (40.) aussichtsreiche Situationen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Statik der Begegnung zunächst wenig, das 0:1 durch einen platzierten Flachschuss von Gent Cerimi nach Lekaj-Vorlage fiel überraschend (53.), tat der Partie aber merklich gut, denn fortan gab es mehr Emotionen und Torraumszenen. Ein Loser-Freistoß aus 19 Metern ging neben das Gehäuse, dem Ausgleich durch Avduli ging ein kapitaler Fehlpass von SV-Keeper Rombach voraus. In einem weiterhin kampfbetonten Vergleich hatten die Gäste mehr vom Spiel, Rösch köpfte zunächst über das Tor (68.), eine große Chance hatte Hofherrnweiler in der 73. Minute, als Weisensee frei an Rombach scheiterte, den Nachschuss kratzte Tomislav Ivezic von der Linie. Auf der Gegenseite war es ebenfalls ein Schnitzer des Schlussmannes, der zum 1:2 führte: nach einem Rückpass auf Philipp Röhrle lief der eingewechselte Kevin Dicklhuber den Torhüter energisch an, der den Ball nicht unter Kontrolle brachte und an Dicklhuber verlor, der nur noch einschieben musste (87.). Nachdem Serour die Entscheidung aus kurzer Distanz verpasste, setzte Dicklhuber nach einem Konter Michael Renner ein, der aus halbrechter Position aus 14 Metern traf (91.). Der 2:3-Endstand durch Cornelius Fichtner (92.) war nur noch Ergebniskosmetik. „Es war ein schweres Spiel“, sagte Tobias Clauß, der nach der Göppinger Führung bemängelte, dass seine Kameraden das 2:0 nicht nachlegten, womit sie sich das Leben unnötig schwer machten. Der Defensiv-Akteur freut sich auf das Viertelfinale und meinte abschließend: „Unser Ziel ist da weiterzukommen. Wir haben alle Möglichkeiten.“
TSG Hofherrnweiler: Röhrle - Fichtner, Avduli (78. Ulrich), Rembold (89. Weidl), Rieger (60. Erol), Weisensee, Rief, Sedlmayer, Zolnai (89. Köhnlein), Ganzenmüller, Christlieb.
SV Göppingen: Rombach - Leonhardt, Ivezic, Frenz (85. Renner), Osipids, Di Biccari (75. Ziesche), Schwarz, Cerimi, Loser, Rösch (75. Serour), Lekaj (75. Dicklhuber).
SR: Amir Osmanagic (Stuttgart). - Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Cerimi (53.), 1:1 Avduli (61.), 1:2 Dicklhuber (87.), 1:3 Renner (91.), 2:3 Fichtner (92.).


  • Autor: Quelle: swp vom 04.10.19 Autor: Andreas Böhringer

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